Pflanzen, mit denen wir arbeiten
Coffea arabica
Zwei Jahrzehnte Erfahrung mit dynamischer Agroforstwirtschaft im Kaffeeanbau – höhere, stabilere Erträge, Klimaresilienz und bessere Geschmackseigenschaften, ganz ohne externe Betriebsmittel.
ECOTOP leistet seit zwei Jahrzehnten Pionierarbeit im Bereich der dynamischen Agroforstwirtschaft (DAF), und Kaffee ist von Anfang an Teil dieser Arbeit gewesen. Anstelle von Monokulturen in voller Sonne oder unkontrolliertem Schatten schaffen wir lebendige, aktiv bewirtschaftete Systeme, in denen Kaffee gemeinsam mit Biomasse, Obst- und Nutzholzpflanzen wächst.
Schnellwachsende Arten wie Inga und Erythrina spp. werden jedes Jahr zurückgeschnitten, um den Boden mit Nährstoffen zu versorgen, während ein vielfältiger Baumkronendach Schädlinge und Krankheiten eindämmt und die Erträge stabilisiert – ganz ohne externe Eingriffe. Das Ergebnis ist Kaffee, der ertragreicher, widerstandsfähiger und besser für die Landschaft ist.
Ein maßgeschneidertes Programm gemeinsam mit Ihnen – von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Umgestaltung der Landschaft –, das die lokalen Kapazitäten für den Betrieb und die Ausweitung des Programms aufbaut.
Der wichtigste Faktor in der Kaffee-Agroforstwirtschaft ist das Schattenmanagement. Inga-Schattenbäume werden 20 bis 25 Jahre alt und werden nur selten beschnitten, sodass der Schatten zu stark wird und die darunter wachsenden Kaffeepflanzen an Vitalität verlieren.
Ein gezielter Rückschnitt kurz vor der Hauptblüte kann die Kaffeeerträge um mehr als 60% steigern und gleichzeitig den Krankheitsdruck verringern. In Palos Blancos, Bolivien, führten kontrollierter Schattenanbau und Rückschnitt zu einer etwa doppelten Ertragssteigerung – und Kaffeerost sowie „Ojo de Gallo“ gingen von epidemischen Ausmaßen auf ein beherrschbares Maß zurück.
Eine ausgewogene Beschattung und rechtzeitiger Rückschnitt steigern den Ertrag und sorgen für eine gleichmäßige Ertragsentwicklung von Jahr zu Jahr.
Ein vielfältiges, vielschichtiges Baumdach schützt den Kaffee vor Hitze, Dürre und extremen Niederschlägen.
Eine kontrollierte Beschattung fördert die Qualität und einen artenreichen Lebensraum – SysCom-DAF-Kaffee erreicht selbst in 300 m Höhe 80 bis 82 Punkte.
DAF wird mit eigener Biomasse betrieben – das sorgt für geringere Betriebskosten und gesündere, sich selbst erhaltende Böden.
Seit 2022 – DAF-Demonstrationsflächen, Schulungen für Landwirte und Agroforst-Beratungsteams in ganz Mittelamerika und Ostafrika.
Kaffee ist bereits in die langfristigen SysCom-Versuche des FiBL integriert. Darauf aufbauend möchten wir gezieltere Forschungsarbeiten zum Thema Kaffee durchführen – um zu quantifizieren, wie sich der gezielte Rückschnitt von Schattenbäumen auf Ertrag, Tassenqualität und Kohlenstoffausstoß auswirkt. Das Projekt ist für Bolivien, Peru und Honduras vorgesehen; derzeit werden Partner gesucht.
Kaffee aus dynamischer Agroforstwirtschaft erreicht Erträge von 2.208 kg/ha Rohkaffee, was den Best-Practice-Werten entspricht.
Forschung · 10 Min.
Eine Langzeitstudie aus Bolivien zeigt, dass die Agroforstwirtschaft Erträge wie bei Vollsonnenanbau erzielen kann und dabei weitaus widerstandsfähiger ist.
Artikel · 6 Min.
Warum vielfältige, bewirtschaftete Systeme ertragreicher sind als die Maximierung durch Monokultur.
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Wie DAF Kohlenstoff bindet und Wälder wiederaufbaut – die wissenschaftlichen Grundlagen unserer Arbeit im Bereich Kaffee.
ECOTOP ist seit zwei Jahrzehnten im Bereich der Kaffee-Agroforstwirtschaft tätig – und wir sind bereit, gemeinsam mit den richtigen Partnern noch mehr zu erreichen. Ganz gleich, ob Sie Röster, Händler, Zertifizierer oder Investor sind: Lassen Sie uns darüber sprechen, wie wir „Dynamic Agroforestry“ in Ihren Kaffeeanbaugebieten umsetzen können.
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