Eine kürzlich erschienene Studie von Orozco-Aguilar et al. hebt den Beitrag des CacaoFIT-Netzwerks - einer Zusammenarbeit von Agronomen, Forschern und Praktikern - zum nachhaltigen Kakaoanbau in Lateinamerika und der Karibik hervor.
Anhand von Daten aus 25 Feldversuchen in verschiedenen Agrarökosystemen untersucht das Netzwerk verschiedene Kakaoanbaumodelle, die für Kleinbauern geeignet sind. Die wichtigsten Ergebnisse deuten darauf hin, dass gemischte, schattige Agroforstsysteme dominieren, die Vorteile wie eine verbesserte Biodiversität, Bodengesundheit und Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und Krankheiten bieten. In den Versuchen wurden über 150 Kakao-Genotypen unter verschiedenen Bewirtschaftungsmethoden getestet, darunter auch konventionelle und ökologische Methoden.
Die Forschung unterstreicht die Bedeutung der Auswahl geeigneter Pflanzdichten, schattenspendender Überdachungen und Bewirtschaftungsmethoden zur Steigerung der Erträge und der Nachhaltigkeit. Für Kleinbauern bieten die Erkenntnisse aus dem CacaoFIT-Netzwerk praktische Leitlinien zur Optimierung der Kakaoproduktion bei gleichzeitiger Wahrung der Umweltverträglichkeit.
Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit öffentlich-privater Partnerschaften, des Aufbaus von Kapazitäten und des Datenaustauschs, um Kleinbauern bei der Einführung nachhaltiger Praktiken zu unterstützen, die zu Produktivitätssteigerungen und besseren Lebensbedingungen führen können.